Pickel auf der Kopfhaut

Pickel auf der Kopfhaut entstehen meistens  durch verstopfte Poren. Sofern sich nur mal der eine oder andere Pickel auf der Kopfhaut bildet, ist das kein Grund zur Beunruhigung.

Doch, wenn mehrere Pickel die Kopfhaut quälen, sollte dies unter Hinzuziehung eines Hautarztes abgeklärt werden. Mögliche Ursachen könnten allergische Reaktionen oder die Unverträglichkeit einiger Pflegeprodukte wie zum Beispiel Haarkosmetik, Shampoos oder auch andere Waschmittel sein.

So kann zum Beispiel auch ein Waschpulver, mit dem die Bettwäsche gereinigt wurde, Verursacher sein, da die Kopfhaut jede Nacht damit in Berührung kommt.

Als erste erleichternde Maßnahme kann Teebaumöl verwendet werden. Das Teebaumöl hat eine desinfizierende Wirkung und sorgt dafür, dass der Pickel austrocknet und abheilen kann.

Es kann mithilfe eines Wattebausches vorsichtig auf die betroffene Stelle aufgetupft werden. Da allerdings die Kopfhaut dennoch eine Schonzeit benötigt, sollte möglichst auf Kosmetikprodukte für die Haare in dieser Zeit verzichtet werden.

Das bedeutet, kein Haarspray oder -festiger verwenden, keine Färbemittel oder Haartönungen. Auch die heiße Luft des Föns oder des Glätteisens würden nur unnötige Hautreizungen hervorrufen.

So wie im Gesicht und überwiegend auf dem Rücken Pickel entstehen können, so können sich auch Pickel auf der Kopfhaut befinden. Ein Pickel entsteht meist, wenn Haare nachwachsen und die betreffende Stelle an der Oberfläche des Kopfes verstopft ist, also quasi die Haarpore verschlossen ist. Drückt das Haar durch, fließt gewöhnlich der Eiter ab und der Pickel heilt von selbst.

Vereinzelte Pickel sind also kein Problem und können immer mal wieder entstehen. Viele Pickel hingegen können auf eine Hauterkrankung schließen lassen oder auf eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen Haarpflegemittel.

Entstehen die Pickel plötzlich, beispielsweise nachdem man ein neues Shampoo benutzt hat, können diese nach dem Weglassen wieder verschwinden. Ansonsten sollte man den Hautarzt aufsuchen und die Ursache abklären lassen.

Pickel können aber auch zum kosmetischen Problem werden. Besonders bei hellem und dünnem Haar werden die Pickel auch für andere sichtbar. Steckt dahinter keine Hauterkrankung sollte man Pickel auf der Kopfhaut ebenso behandeln wie ein Pickel im Gesicht.

Die Hände sollten unbedingt desinfiziert werden (z.B. mit Gesichtswasser), bevor man den Pickel ausdrückt. Anschließend die Stelle mit Gesichtswasser betupfen. Puder, Teebaumöl oder Spezialprodukte können helfen, den Pickel schnell austrocknen zu lassen.

Natürlich müssen auch in der Zeit, wo sich Pickel auf der Kopfhaut befinden, die Haare gewaschen werden. Dafür eignet sich am besten ein Shampoo, das über einen niedrigen ph-Wert verfügt. Weiterhin sollte das Shampoo parfümfrei und mild sein.

Damit die Kopfhaut noch mehr geschont werden kann, sollten die Haare nach Möglichkeit nur alle zwei Tage gewaschen werden.

Für die Haarpflege gelten bei Neigung zu Pickeln auf der Kopfhaut, nur milde Shampoos zu verwenden und Haarpflegeprodukte, die speziell für die empfindliche Kopfhaut entwickelt wurden.

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Bildquelle: Pierre Lognoul / compfight.com / CC

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