Heilerde gegen Pickel

Mit der Hilfe von Heilerde kann erfolgreich gegen Pickel vorgegangen werden.

Wer zu Pickeln neigt, wird vieles probieren, um sie wieder loszuwerden.

Neben anderen Tipps wie Zahnpasta und Zinksalbe gegen Pickel hört man auch immer wieder von Heilerde, die als Wundermittel gegen Pickel gepriesen wird.

Doch was ist wirklich dran?

Heilerde und seine Inhaltsstoffe
Heilerde ist streng genommen keine Erde, sondern sogenannter Löß, zermahlenes Gestein, das entsteht, wenn andere Gesteine zerstört werden und sich dann ablagern. Das feine Pulver ist voller Mineralien und wird schon seit Tausenden von Jahren aufgrund seiner Heilwirkung geschätzt.

Es besteht zu mehr als 40% aus Silikat, außerdem aus Kalkspat, Dreischichttonmineralen, Feldspat und Dolomit. Die meisten diese Bestandteile sind sehr quellfähig, das heißt, in Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht ein dreidimensionales Gebilde, das sehr gut Stoffe ein- und anlagern kann.

Innerlich wird Heilerde daher als Säurebinder bei Sodbrennen benutzt, außerdem wirkt es sich äußerst günstig auf Durchfall auf.

Heilerde auf der Haut
Auf der Haut hat Heilerde eine ebenso positive Wirkung wie innerlich eingenommen. Trägt man eine feuchte Maske aus Heilerde auf, trocknet diese langsam an, und zwar von außen nach innen.

Dadurch entsteht ein leichter Sog, der Partikel von der Haut „wegsaugt“ und in die Heilerde bindet. Dadurch erklärt sich nicht nur die positive Wirkung auf Stoffwechselprodukte, Bakteriengifte und Zellpartikel, sondern auch ein Effekt auf die Haut.

Talg wird so entfernt, die Haut wird besser durchblutet und obendrein mit Nährstoffen versorgt, die in der Heilerde enthalten sind. Vor allem entzündete Stellen profitieren von Heilerde, denn sie kühlt, löst, reinigt und sorgt für den Abtransport.

Heilerde äußerlich angewendet
Doch nicht nur auf Aknehaut ist Heilerde wohltuend, auch bei vielerlei gesundheitlichen Problemen kann sie als Umschlag wahre Wunder wirken. Die Einsatzgebiete sind: Rheuma, Hexenschuss, eiternde Wunden, offenes Bein, Verstauchungen, Quetschungen, Prellungen und weitere Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Furunkel und Hautausschläge.

Bei der inneren Einnahme ist Vorsicht geboten: Heilerde kann die Wirkung von Medikamenten aufheben, da sie auch diese bindet.

Maske mit Heilerde
Für die Aknehaut gibt es extra besonders fein gemahlene Heilerde in der Drogerie zu kaufen. Daraus rührt man mit Wasser eine Paste, die fest genug ist, um nicht vom Gesicht zu laufen.

Je dicker man die Schicht aufträgt, desto größer ist die Sogwirkung. Allerdings braucht sie auch länger, bis sie trocken ist. 20 Minuten sollte man auf jeden Fall einrechnen. Für sehr trockene Haut empfiehlt sich, die Heilerde mit etwas Öl, am besten Jojobaöl, zu mischen.

Um den Effekt noch weiter zu verstärken ist ein Dampfbad besonders geeignet, um die Poren zu öffnen und so der Heilerde den Weg zu ebnen. Ist die Maske trocken, spült man sie einfach ab. Diese Prozedur kann man 1-2x pro Woche wiederholen.

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 Bildquelle: Dyrk.Wyst / compfight.com / CC

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